Work Panorama

Das "Work Panorama" von Vitra, maßgeblich von Raphael Gielgen als Head of Research & Trendscouting vorangetrieben, ist kein physisches Produkt, sondern ein umfassendes Denk- und Analysemodell für die Zukunft der Arbeit und des Arbeitsraumes, das Vitras Antwort auf die tiefgreifenden Veränderungen durch Digitalisierung, Hybridarbeit und neue Werte darstellt. Gielgen fungiert als Visionär und Sprachrohr, der mit Leidenschaft und Forschung die Unternehmen dazu anregt, über die reine Möblierung hinauszudenken und sich stattdessen auf die tiefere Bedeutung von Arbeit, Kultur und menschlicher Interaktion zu konzentrieren.​

Die „What if“-Fragen sind keine Prognosen und keine Antworten. Sie sind ein Denkwerkzeug. Sie öffnen Möglichkeitsräume in einer Zeit, in der lineare Planung zunehmend an ihre Grenzen stößt. In einer Welt, die von technologischer Beschleunigung, ökologischen Kipppunkten und gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt ist, reicht es nicht mehr aus, bestehende Systeme zu optimieren. Es braucht neue Perspektiven darauf, wie Arbeit, Organisationen, Räume und Wertschöpfung grundsätzlich gedacht werden können.

Die „What if“-Questions laden dazu ein, das Selbstverständliche infrage zu stellen: feste Hierarchien, stabile Rollenbilder, starre Arbeitsorte, lineare Karrieren. Sie richten den Blick auf Anpassungsfähigkeit, Lernen und Vernetzung als zentrale Fähigkeiten von Organisationen. Nicht Effizienz allein wird zum Maßstab, sondern die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – im Zusammenspiel von Mensch, Technologie und Raum. Dabei verstehen sich die Fragen nicht als technikgetriebene Visionen, sondern als systemische Denkanstöße.

Sie verbinden Themen wie KI, physische Infrastruktur, Bildung, Nachhaltigkeit, Führung und Architektur zu einem größeren Bild: Arbeit als offenes, lernendes Ökosystem. Ein System, das nicht auf Dauerhaftigkeit setzt, sondern auf Resilienz, Kooperationsfähigkeit und die bewusste Gestaltung von Übergängen.

„What if“ ist damit eine Einladung – zum Denken jenseits des Bestehenden, zum Experimentieren ohne Garantie, zur Gestaltung einer Zukunft, die nicht vorhersehbar, aber formbar ist. Nicht als Blaupause, sondern als Haltung. Nicht als fertiger Entwurf, sondern als kontinuierlicher Prozess der Erneuerung.