Project Facts
Fläche: ca. 1.200 m²
Sitzsplätze: ca. 280
Zonen: Vitalbar/Cafébereich, Kantine und Essbereich, Loungezonen, Wintergarten
Projektart: Gastronomie
LEIK Projektverantwortung: Markus Sulz, Managing Partner
Fokus: Bauen im Bestand und Umnutzung, Identitätsstiftung, Treffpunkt Campus
Das Gastronomieprojekt auf dem Campus Sternhöhe Stuttgart entstand in enger Co-Creation zwischen LEIK und dem Planungsbüro Süd.Com. In einem gemeinsamen, iterativen Entwicklungsprozess wurde ein ganzheitliches Gestaltungskonzept erarbeitet, das Architektur, Innenraum und Nutzung konsequent miteinander verbindet und den Standort in seiner Identität stärkt.
Auf einer Fläche von rund 1.200 m² wurde ein vielseitiger gastronomischer Treffpunkt für den gesamten Campus entwickelt. Mit etwa 280 Sitzplätzen vereint das Raumkonzept unterschiedliche Zonen – von der Vitalbar und dem Cafébereich über die Kantine und den klassischen Essbereich bis hin zu Loungezonen und einem großzügigen Wintergarten. Diese differenzierte Zonierung ermöglicht flexible Nutzungen und schafft Räume für Austausch, Rückzug und gemeinsames Erleben.
Im Zentrum des Projekts stand eine intensive, partnerschaftliche Zusammenarbeit, in der unterschiedliche Perspektiven bewusst zusammengeführt wurden. Der kontinuierliche Austausch zwischen LEIK & Süd.Com ermöglichte es, räumliche, funktionale und gestalterische Anforderungen nicht isoliert, sondern als miteinander verknüpftes System zu denken – und so einen Ort zu schaffen, der weit über seine gastronomische Funktion hinausgeht und als verbindendes Element auf dem Campus wirkt.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Bauen im Bestand und der Umnutzung vorhandener Strukturen. Durch gezielte Eingriffe und eine klare gestalterische Haltung wurde der Bestand weitergedacht und in eine zeitgemäße, offene Atmosphäre überführt. Transparenz, Sichtbeziehungen und fließende Übergänge fördern die Kommunikation und machen das Restaurant zu einem lebendigen Mittelpunkt des Campus.
Das Projekt versteht sich nicht nur als gastronomisches Angebot, sondern als identitätsstiftender Ort, der Begegnung ermöglicht und Gemeinschaft stärkt – entwickelt aus der engen Zusammenarbeit zweier Planungspartner, die Gestaltung als gemeinsamen Prozess begreifen.